Ein wenig mehr #Barrierefreiheit am Gaardener #Vinetaplatz

Poller am Eingang des Vinetaplatzes

Es ist nur ein kleiner Schritt zu mehr Barrierefreiheit für alle, die mit Rollstuhl Rollator, Kinderwagen und zu Fuß unterwegs sind, aber die Stadt Kiel hat heute hand angelegt an einer der schlimmsten Engstellen in Gaarden. Der zeitweise hoch frequentierte Zugang zum Vinetaplatz wird seit Jahren durch Autos, Fahrradbügel und Glascontainer blockiert. Für viele ein wahrer Hindernislauf und mit einem Rollstuhl gar kein Durchkommen ohne einen großen Bogen zu fahren. Das sollen diese Poller nun ändern. Man darf zur Recht befürchten, das die Autos immer wieder Möglichkeiten finden werden, den Zugang trotzdem zu blockieren, wie heute bereits durch 4 gleichzeitig illegal parkende Fahrzeuge:

parkende Fahrzeuge im Halteverbot am Eingab des Vinetaplatzes Ecke Medusastraße

Nicht das einzelne Auto, oder der/die einzelne Falschparker:in sind das Problem, sondern die Masse an Autos und natürlich die Selbstverständlichkeit, mit der man so parkt wie man will, auch wenn dann alte Leute oder Kinder darunter leiden. Gedankenlosigkeit.

Diese kleine Ecke hat mich jetzt schon Jahre gekostet. Es soll auch noch mehr passieren:

  • 3 Fahrradbügel auf der Seite der Medusastraße fallen weg, weil dort die einzige Ecke ist, wo Fußgänger:innen, Rollatoren, Rollstuhlfahrende die Straße überqueren können. Man kann nur hoffen, dass es dann nicht gleich als Parklücke missbraucht wird. Es verblieben dann aber noch 4 weitere Fahrradbügel
    • Bisher wird dort eigentlich nie ein Fahrrad abgestellt. Besser Bügel dort, wo sie fehlen, wie vor dem REWE!

Das ganze Kleinklein mein Versuch zumindest ein wenig zu verbessern. Es ist ja auch die letzten Jahre zu wenig passiert, selbst im Kleinen. Da steckt vieles in der Warteschlange oder wartet auf Lösung!

Das wird natürlich die Kernprobleme von Gaarden nicht lösen. Aber ich glaube, wenn es hier und da Erleichterungen für benachteiligte Verkehrsteilnehmende gibt, werden die auch etwas besser in Gaarden vorankommen und mehr Fußverkehr erlaubt es dann erst wieder mehr uns selbstbewusster zu fordern. Auch wenn mir da auch immer der Spruch in den Sinn kommt „und mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ und man denkt doch: Und für die paar Poller hast du dich jetzt engagiert? Es wäre schön zu hören, falls irgend wer die Verbesserung bemerkt. Dann gerne Rückmeldung geben über dieses Blog!

Veröffentlicht von Thilo

Kieler, auf Westufer aufgewachsen, seit 2000 Gaardener.

2 Kommentare zu „Ein wenig mehr #Barrierefreiheit am Gaardener #Vinetaplatz

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