#KielerParkletTag Schriftliche Genehmigung liegt vor!

Heute kam die schriftliche Genehmigung für die Kreuzungssperrung am Kieler Parklet Tag am 18. September. Dann noch gleich weiteres Material bestellt. Mit den Corona-Auflagen müssen wir noch schauen, wie das am besten praktisch umsetzbar ist. Wir gehen von lediglich 20 Teilnehmer:innen aus, aufgrund anderer Parking Day Veranstaltungen am gleichen Tag und auch, weil die Tage insgesamt ereignisreich sind!

Nachbericht zum Innenstadt Kiel #JanesWalk August 2020

Der erste Jane’s Walk in Kiel dieses Jahr fand leider erst im August statt. Dieses mal wieder ein mal durch die Altstadt und Innenstadt. Vom Lorentzendamm über die Emil-Lueken-Brücke zum Parkhaus Jensenstraße (Thema Parken in der Stadt), Alte Feuerwache und Schlossquartier als neue Wohnquartiere mit unterschiedlichen Konzepten, Alter Markt, Holstenstraße und Holstenfleet. Themen rund um Fußverkehr, Radverkehr, ÖPNV und Wohnen in der Stadt.

In einer Gruppe von 10 Leuten waren wir unterwegs. Die Strecke dauert bei zügigem Tempo ca. 30 Minuten. Heute waren es knapp 2 Stunde. Geplant waren 1,5 Stunden.

Auffallend war, das die Holstenstraße belebter erschien als sonst an Samstagen. War das schon ein Effekt der Hosltenfleets? Oder meine Täuschung?

Neben den Orten haben wir auch verschiedene Themen besprochen. Nach zwei Stunden ist man aber meist schon bedient und kann nicht mehr aufnehmen, daher habe wir das ganze auch abgekürzt und dann nochn zu dritt einen Kaffee zusammen getrunken. Danke an alle, die dabei waren.

Thilo

PM: Der Mensch als Hauptopfer Kieler Verkehrspolitik #KielAutofrei #GaardenAutofrei #SüdspangeStoppen #OstringII #SPDKiel

Pressestatement des Projektes „Gaarden Autofrei“

Kaiserstraße 56

24143 Kiel

Kiel, 19.08.2020

Der Mensch als Hauptopfer Kieler Verkehrspolitik

Eine Stellungnahme zudem Artikel in der Kieler Nachrichten vom 19.08.2020: „Ich warte auf den Verkehrsinfarkt“, in dem auf Sichtweisen in der Ostufer-SPD eingegangen wird, die einen Ausbau von Südspange und Ostring II fordern.

Seit Jahrzehnten wird in Kiel die Verkehrsinfrastruktur und der Hafen ausgebaut. Die Signale für den Autoverkehr standen immer auf Grüne Welle. Symbolisch ist die Fußgängerunterführung unter dem Ostring in der Stoschstraße: Alle anderen Verkehrsteilnehmer:innen werden „aus dem Weg geschafft“, weil man an dieser Stelle keinen barrierefreie Ampelübergang für alle schaffen will. Zwar ist hier die Hauptverbindung der Veloroute 8, aber einen Radweg ist es nicht! Der Tunnel kostet die Stadt Kiel seit Jahrzehnten Geld für das Sauberhalten, neue Beleuchtung und zuletzt noch neue Bemalung. Es kommt an dieser Stelle deshalb täglich zu Konflikten und dazu, dass Menschen mit Gehbehinderungen von Gaarden aus zu Fuß nur mit großen Umwegen nach Elmschenhagen gehen können. Kiel verfolgt nach wie vor die Ideologie, dass nur ein schneller Autoverkehr relevant ist, der nicht zu lange warten darf. Die Menschen, die in Gaarden leben, zählen dagegen nichts.

Es ist daher bezeichnend, wenn beklagt wird, das zu wenig von den betroffenen Menschen (vermutlich am Ostring). Man muss dem grundsätzlich zustimmen, aber aus einem anderen Grund: Sicher wurde von vielen Gegnern der Südspange bisher häufiger betont, was ein Verlust für die Natur die Südspange bedeuten würde und welche Herausforderung der Klimawandel bedeutet und welchen Beitrag an zusätzlichen CO2 die Spange mit sich bringen würde. Vielleicht wurde tatsächlich zu wenig darauf eingegangen, was Verkehr schon heute, aber auch dieses neue Projekt für die Menschen bedeutet und bedeuten wird? Die richtige Antwort auf diese Kritik ist: Sowas kommt von sowas!

Um es mit den Worten eines CDU-Ortsbeirates zu sagen: Die Stadt hat an allen Stellen immer alle Hähne für den Autoverkehr voll aufgedreht. Das war eben der Gedanke der autogerechten Stadt: Geht es dem Autoverkehr gut, geht es der Stadt gut und geht es der Stadt gut, geht es den Menschen gut. Nur das „Verkehrsadern“ nicht, wie es der Name suggeriert mit Lebensadern gleichzusetzen sind und Sauerstoff heranschaffen. Im Gegenteil: Hauptverkehrswege strangulieren die Stadt und nehmen ihr wortwörtlich die Luft zum Atmen!

Die Probleme am Theodor-Heuss-Ring sind hausgemacht: Bereits der Ausbau in den 60er Jahren war ein Fehler, den er hat im großen Stile Autoverkehr rangeschafft. Man hat große Gewerbegebiete geschaffen aber ansonsten zum Teil mit der „großzügigen Verkehrsführung“ tote Flächen. Zwar konnten sich an den Rändern teilweise gut aufoaffines Gewerbe ansiedeln, das weitere Verkehre erzeugte. Aber wohnen wurde dort jedes Jahr unattraktiver und die breite Trasse bot keinen Platz für weitere Wohnhäuser oder Kleingewerbe. Der CITTI-Park ist das typische Ergebnis dieses Ausbaues: Statt bequem nur wenige Meter weit einkaufen zu können fährt man mit dem Auto kilometerweit zu zentralen und riesigen Einkaufszentren. Jede Wirkung und jede Maßnahme führt zu weiteren Folgen.

Im Geiste diesen Denkens sind auch Ideen zum Ostring II und der Südspange zu betrachten. Sie sind eine zwanghafte Fortführung eines verzweifelten Versuches den Verkehr in Kiel zu bändigen.

Bei einem Feld, dass bewässert werden soll: Zwar brauchen alle Pflanzen auch Wasser, aber wenn immer mehr Wasser fließt, wird das Wasser zum Problem. Man kann zwar immer mehr Abflusskanäle bauen, aber man wird damit das Problem nicht an der Quelle packen. Und genau so ist es mit dem Verkehr: Politiker sprechen gerne von „Entlastung“, wenn sie von neuen Straßen sprechen. Doch wenn ein mal die neuen Straßen gebaut sind, wird kein Auto weniger nach Kiel hereinfahren. Man spricht dann vom „induzierten Verkehr“: Es ist ein durch vielfache Studien gut belegtes Phänomen, das neue Straßen neuen Verkehr erzeugen. Je schneller Wege zurückzulegen sind, desto häufiger werden weitere Wege zurückgelegt. Das Berühmte „mal eben schnell erledigen“ oder „mal eben schnell zum Strand“.

Im Konkreten würde eine Südspange mehr Verkehr für den Ostring, aber auch in Gaarden selbst bedeuten. Und das Gesamtsystem Autobahnanschluss selbstverständlich mehr Verkehr auf der B76 und in Kiel insgesamt. Auch das wird zum Teil in den vorliegenden Verkehrsgutachten bestätigt. Sollte die Südspange kommen, so wird diese auf jeden Fall vor dem Ostring II kommen. Und ob der Ostring II kommen wird, ist noch unsicherer in Zeiten des Klimawandels. Das heißt, das mit der Südspange eine „Lösung“ kommt, bei der nur eines sicher ist. Die Anwohner:innen werden noch viel mehr Autoverkehr erleben, während die Lösung für sie noch auf sich warten lassen wird.

Nicht ein mal eine Streckenführung des neuen Ostrings steht offenbar fest. Bisher waren Tunnellösung im Gespräch und auch eine Führung auf der zukünftigen Route des Hein Schönberg (der u.a. auch als Entlastung des Ostrings gedacht ist). In dem Artikel wird nun die Variante über den Kreis Plön erwähnt. Wissen die schon von ihrem Glück? Und: Es würde bedeuten, das neue Umwege gefahren müssten, die Autos müssten auch erst mal die Stadtgrenze erreichen. Und „dünn besiedelt“ heißt: Viel Natur. Das heißt wir wollen viel unberührte Natur, die noch Naherholungsgebiet ist opfern? Damit die Leute mit ihren Autos noch weiter hinaus fahren müssen zur nächsten „unberührten Natur“?

Wir befinden uns in der Verkehrspolitik in Kiel an einem Scheideweg: Mittlerweile propagiert die Stadt mit Verwaltung und Ratsversammlung und unter unterschiedlichen Parteien durchaus einen Wandel hin zum Umweltverbund und zur Reduzierung des Autoverkehrs. Doch viele Maßnahmen bleiben symbolisch. Wir erleben viele gegenläufige Maßnahmen. Wohl auch, weil trotz aller umweltpolitischen Ausrichtung man auch den Wähler:innen, die auf das Auto angewiesen zu sein glauben etwas geben will. Drei Schritte vor und zwei zurück. Zwar lesen wir seit Jahrzehnten von einer neuen Stadt(regional)bahn, aber noch liegen keine Gleise und noch fährt sie nicht. Und das, weil keine der Parteien sie wirklich durchsetzen wollte. Und so ist noch heute die Stadt Kiel die einzige Landeshauptstadt ohne leistungsfähigen Schienennahverkehr. Auch das entlastet natürlich nicht die vorhandenen Straßen.

Es sind natürlich noch andere Weichenstellung die falsch gelaufen sind: Der Alte Güterbahnhof wurde nicht ausgebaut, sondern zum Gewerbegebiet umgebaut und Deutschland insgesamt hat es nicht geschafft im nötigen Maße Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern. Gleichzeitig hat Kiel aber auf ein immer weiteres Wachstum des Hafens gesetzt mit mehr Fahrgästen und mehr Gütern. Dagegen wurde die Naherholungs- und Touristik-Qualität des Hafens immer weiter verschlechtert. Und auch die Notwendigkeit der Kieler:innen immer weiter zu fahren, um noch das Meer zu erleben! Und statt als Tourist aus dem Bahnhof zu treten und am Kai spazieren gehen zu können, müssen Besucher:innen längere Strecken überwinden, was es auch attraktiver macht, statt mit der Bahn gleich mit dem Auto anzureisen.

Diese gegenläufigen Politiken die gleichzeitig das Auto fördern und es einschränken können natürlich nicht zu einem guten Ergebnis führen. Die Kieler SPD ist dabei hauptverantwortlich für die Jahrzehnte autogerechter Politik. Und wo stehen wir heute 2020? Niemand hätte in den 50er gedacht, dass all die schönen neuen Straßen nicht etwas zu freier Fahrt für frei Bürger:innen führen, sondern mehr Stau, mehr Frust, immer weitere Straßen. Hätte man das damals sehen können, hätte man vielleicht eine andere Politik gemacht. Wir kommen aber um diesen Streit um die besten Verkehrskonzepte nicht herum. Die Menschen brauchen eine Aussage: Sollen sie sich jetzt einen Stellplatz in der Kieler Innenstadt mieten oder bleibt das (teurere) Monatsticket der KVG ? Bisher signalisiert man den Bürger:innen, dass sie vielfach mit dem Auto bevorzugt werden und damit, dass es sich lohnt noch mal ein Auto zu kaufen, statt es abzuschaffen.

Es reicht nicht hier und da eine Veloroute anzulegen oder eine Fußwegeachse zu definieren. Es braucht mehr als nur einen Plan – die Maßnahmen müssen zusammenpassen. Und es wäre empfehlenswert mehr Flächengerechtigkeit walten zu lassen und nicht alle anderen Verkehrsträger wo es nur geht zu benachteiligen. Es gibt in Kiel einige gute Ansätze, wie auch eine Mindestnutzungsbreite für Gehwege um die Qualität der Gehwege zu erhöhen und attraktiver zu machen.

Viele Menschen können sich kein Auto leisten. Kiel braucht barrierefreie Mobilität für Alle, statt Schnellstraßen für Wenige!

18.9.2020 ist Erster #KielerParkletTag #Parklet

Wir planen einen Tag rund um die Parklets Medusastraße und Kaiserstraße. Die Parklets „Medusalet“ und das vor dem Café Jupiter. Geplant ist eine Kreuzungsbesetzung/sperrung um für mehr Platz für Gehwegbenutzer:innen zu demonstrieren!

Diese Kreuzung (https://osm.org/go/0HsPe3X3h) soll für fünf Stunden besetzt werden und als Versammlung angemeldet. Wir suchen noch Interessierte Einzelpersonen und Vertreter:innen und Verbände die, sofern die Stadt Kiel das zulässt, an dem Tag auch vor Ort sind mit eigenen Aktionen oder Infoständen. In Anbetracht  der sicher auch im September anhaltenden Pandemielage wollen wir einfach nur viel Platz und viel Spaß. An der Ecke befinden sich bereits zwei Parklets. Wir wollen weitere Parkplätze freihalten zum Queren der Kreuzung, oder Aktionen, Infostände oder zum Hinsetzen, Spielen und Rumstehen. Anlass ist der internationale Parking Day, den wir vor Ort als „Kieler Parklet Tag“ feiern wollen. Die Parklets sind Im Herbst 2018 und 2019 entstanden und feiern damit 1-jähriges und 2-jähriges Jubiläum. Außerdem wollen wir mit dem Tag sowohl für ein autofreies Gaarden demonstrieren, als auch für Parklets als Straßenmöbel und zur Veränderung der Atmosphäre im Stadtteil!

Weitere Informationen folgen!

Es geht weiter Jane’s Walk am 22. August in Kiel #JanesWalk #Spaziergang

Ob es zum Rathausplatz geht, steht noch nicht fest

Ihr wisst es alle: COVID19 hat ganz schön reingehauen. Eigentlich hatten wir über das ganze Jahr verteilt geplant in fast jedem Monat einen Jane’s Walk zu veranstalten. Also viel mehr als die Vorjahre. Leider wurde der Plan gründlich verhagelt. Wir haben dann auch, als es noch strengere Regeln gab, darauf verzichtet um jeden Preis Spaziergänge durchzuführen.

Die leben auch immer von der Atmosphäre eines freien Austausches. Mittlerweile führt Thilo Pfennig diese Spaziergänge seit 2016 durch. Damals noch als reine Privatinitiative. Was sind nun Jane’s Walks:

Es sind Spaziergänge, die zur Diskussion anregen sollen und auch zum genauen Hinschauen anregen. Ihr werdet merken: Es ist ein Unterschied, ob man geht, um von A nach B zu gehen, oder mit der Absicht vielleicht etwas Neues zu entdecken. Außerdem war ihre Haltung, dass jede:r ein Experte/Expertin ist. Damit ist gemeint, dass jeder seine Erfahrung mitbringt. Sie sagte auch „Traue Deinen Augen und Instinkten“.

Sie rief dazu auf, nicht einfach immer „den Experten“ zu vertrauen und leistet in New York wichtigen Widerstand zur Verhinderung der Zerstörung großer Teile von Manhattan zugunsten eines innerstädtischen Express Ways und damit einem Ende der großen Zeit immer autogerechterer Städte (wobei wir heute noch mit den Folgen und dem Denken zu kämpfen haben).

Unsere Spaziergänge sollen eine Möglichkeit des Austausches bieten. Sie sind kostenlos. Jeder kann einen Jane’s Walk veranstalten. Gewünscht ist dann aber, das eine Offenheit als Prinzip gewährleistet wird.

Die Themen können vielseitig sein, abhängig von der Zusammensetzung der Gruppe, dem Wetter, tagesaktuellen Ereignissen, Zufällen,… Aber natürlich kann man auch einige Inhalte vorbereiten.

22.8. 11 Uhr vor der BUND Landesgeschäftsstelle, Lortenzendamm 16. 24103, Kiel (gegenüber am Kleinen Kiel)

Hier gehts zum Facebook – Termin. Bitte um Anmeldung über irgend einen Weg!

Spaziergang am 22.3. fällt aus! #COVID19 #JanesWalk

Hallo, aufgrund der aktuellen Verunsicherung wird auch unser Spaziergang ausfallen. Wir erwarten weniger Interessent*innen aufgrund der Corona-Fälle. Da viele Veranstaltungen abgesagt werden, ist es besser den Spaziergang auf einen anderen Termin zu verlegen, so bald klar ist, wie es weiter geht. Ich dachte auch erst „Jetzt erst recht!“ . Aber ohne Mitläufer*innen wäre der Spaziergang ja doch eher sinnlos.

Bioskop als neues Kino für Gaarden?

Ein Kino für Gaarden

Eine Idee spukt bei mir seit ca. 2003 im Kopf herum. Wir haben auch unter Freunden privat einen kleinen Filmclub seit 2007 betrieben, aber seit ca. 3-4 Jahren zunehmend Probleme gehabt einen gemeinsamen Raum zu finden und zu nutzen. Zudem war immer das Problem, dass sobald man den privaten Rahmen verlässt Lizenzen fällig sind. Und das ist ja auch grundsätzlich in Ordnung.

Mein Fazit nach 12 Jahren: Es gibt einerseits einen Bedarf für einen Raum in Gaarden, um Filme zu zeigen, aber die gegebenen Räumlichkeiten taugen alle nicht dafür und dienen anderen Zwecken. Das heisst langfristig kann man nur dann Filmschauen in Gaarden umsetzen, wenn man eine Stufe größer denkt.

Mit der Zeit schälte sich als Grundidee heraus, dass dieser Raum aber vielfältig genutzt werden können soll. Also z.B. sehr gute Klappstühle und eine kleine Bühne, damit man den Raum auch ganz leer machen kann, oder auch die Bestuhlung für bestimmte Events komplett ändern. Damit würde man sich dann auch eher an die Tradition der ersten Lichtspielhäuser anschließen, die auch meist Gaststätten waren und das Film zeigen nur eine Veranstaltung unter vielen.

Darüber hinaus sollen die Räume auch privat und an Organisationen vermietet werden, z.B. für Film- oder Fernsehabende, oder für Theater, Diskussionen, Workshops.

Technisch wäre mein bisheriger Anspruch der eines einfachen aber guten Heimkinos. Ausgewogen, nicht überteuert. Aber nicht das Neueste vom Neuesten. Es soll auch wenn möglich alte Technik wie 8mm, 16mm oder 35mm mit alten Projektoren vorführbar sein, damit man auch alte Filmrollen abspielen kann und um diese Technik weiter zu pflegen.

Es soll kein Programmkino sein und keine aktuellen Filme gezeigt werden. Wenn jemand das privat machen will mit seinen Freunden und eigenen DVDs, so ist das nicht-öffentlich. Wir wollen weg vom Filmkonsum als etwas, wo man nur Eintritt zahlt und weder würdigt noch darüber redet. Es soll möglich sein Filme zu schauen und danach darüber zu reden, wenn Bedarf ist.

Die Vorstellung an die Räumlichkeiten sind gering:

  • Mehr als 35 qm müssten es inklusive Vorraum nicht sein
  • Vermutlich müsste man zur Schallisolierung einigen Aufwand betreiben in einem Wohngebiet.
  • Sound und Licht gut steuerbar, aber keine Lightshow

In Deutschland gibt es auch Kinos mit lediglich 9 Sitzplätzen. Das wäre zwar zu klein, aber kleine, bescheidene Räume wären Vorbild. Man kann natürlich die Ansprüche so weit hochschrauben, bis eine Idee nicht mehr umsetzbar ist, aber hier ist die Vorstellung eine andere:

„Was muss ein Raum haben, damit die Idee funktioniert?“

Die Nutzung soll möglichst bunt sein. Es sollen viele Möglichkeiten der Finanzierung genutzt werden. Natürlich soll es um so mehr Kino geben, wie wir organisieren können. Aber ich denke zwei Vorstellungen am Anfang sind ein guter Anfang.

Momentan befinden wir uns noch in der ersten Planungsphase. Wir wollen beim Verfügungsfond Gaarden einen Antrag stellen, um die Möglichkeiten eines solchen Kinos zu eruieren und dabei auch den Sachverstand von Firmen einkaufen, die solche Projekte bereits technisch umgesetzt haben. Am Ende dieser Phase soll ein großer Antrag stehen bei einem Fördertopf, der sich für die Einrichtung und Finanzierung für das erste Jahr oder darüber hinaus eignet. Herauszufinden welcher Topf das sein kann wird Teil der nächsten Phase sein.

Was kann im Raum stattfinden? Nur so als Anregung eine Liste:

Lesungen, Yoga, Fernseh- und Filmabende, Solokonzerte, Klavierabende, Podiumsdiskussionen, Workshops, Kabarett, Tanzveranstaltungen, Private Feiern, Fernseh- oder Streamingübertragungen von Sport und Musik, Videokonferenzen, Marionettentheater,…

Ihr seht schon, es soll vieles machbar sein. Es soll eben auch eine kleine Bühne als Podest geben, die verschiedene Auftritte ermöglicht. Ggf. auch die Möglichkeit des Alkoholausschanks.

Der Standort soll Gaarden-zentrumsnah sein und damit fußläufig erreichbar. Theoretisch kann der Raum auch größer sein, wenn es finanziell leistbar ist und die Möglichkeit sich bietet – z.B. auch mehr als nur einen Hauptraum.

Wer Ideen hat und Lust hat mitzumachen gerne bei Thilo melden. S.a. diese Seite für weitere Kontakt-Möglichkeiten.

Jane’s Walks 2020 #janeswalk #Klimagürtel

Dieses Jahr soll mehr an Jane’s Walks stattfinden. Eine Liste findet ihr auf der Seite hier im Blog. Ich werde das dieses Jahr (als neues BUND-Mitglied) im Rahmen der BUND Kreisgruppe Kiel umsetzen und diesbezüglich auch deren Themen aufgreifen. Ich freue mich schon.

Der erste Termin ist am 22. März zum Thema Klimagürtel und Theodor-Heuß-Ring. Treffpunkt wird vermutlich an der Luftmessstation am Theodor-Heuß-Ring 67 sein. Es soll darum gehen den Ort und den Weg zu Fuß selber zu erfassen und erfahren und dabei ins Gespräch zu kommen.

Bis dahin ist es ja noch einige Zeit. Außerdem plane ich für 2. oder 3. Mai auch einen Jane’s Walk in Neumünster um dort das Werkzeug ein mal populär zu machen und in der Hoffnung, dass es vielleicht dann von Anderen weiter aufgegriffen wird! AUSGEFALLEN!

Pläuschchen am 8.9. #autofrei

photo_2019-09-03_20-46-43Am 8. September findet man uns auch auf dem Brunnenfest mit einem Gemeinschaftsstand mit mehreren Mitwirkenden. Die Idee ist: Ungeplant und offen für Gespräche einen Raum zu bieten, um sich zu treffen. Daher wollen wir auch immer ausreichend Kaffee gegen Spende da haben.

Es gibt vieles, worüber man reden kann: Ein Autofreies Gaarden, aktuelle und lang-bekannte Probleme des Stadtteils, Ideen,….

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