#Barrierefreiheit am Vinetaplatz geht weiter

Übergang Medusastraße vor dem Vinetaplatz

Erst vor wenigen Wochen wurde der Zugang zum Vinetaplatz erleichtert nach Vorschlägen vom 1TodoInstitut und unter Planung und Anweisung des Kieler Tiefbauamtes.

Nun erfolgte ein weitere Schritt durch Entfernung von zwei Fahrradbügeln und Ersatz mit einem Poller. Es verbleiben dort 7 weitgehend ungenutzte Fahrradbügel.

Nun wurden die Lücken zwischen den Pflastersteinen auch verfüllt, womit der Übergang insbesondere für Rollatoren und Rollstühle, aber auch alle, die mit Rollen oder bestimmten Schuhen unterwegs sind, einfacher wurde.

Ein wenig mehr #Barrierefreiheit am Gaardener #Vinetaplatz

Poller am Eingang des Vinetaplatzes

Es ist nur ein kleiner Schritt zu mehr Barrierefreiheit für alle, die mit Rollstuhl Rollator, Kinderwagen und zu Fuß unterwegs sind, aber die Stadt Kiel hat heute hand angelegt an einer der schlimmsten Engstellen in Gaarden. Der zeitweise hoch frequentierte Zugang zum Vinetaplatz wird seit Jahren durch Autos, Fahrradbügel und Glascontainer blockiert. Für viele ein wahrer Hindernislauf und mit einem Rollstuhl gar kein Durchkommen ohne einen großen Bogen zu fahren. Das sollen diese Poller nun ändern. Man darf zur Recht befürchten, das die Autos immer wieder Möglichkeiten finden werden, den Zugang trotzdem zu blockieren, wie heute bereits durch 4 gleichzeitig illegal parkende Fahrzeuge:

parkende Fahrzeuge im Halteverbot am Eingab des Vinetaplatzes Ecke Medusastraße

Nicht das einzelne Auto, oder der/die einzelne Falschparker:in sind das Problem, sondern die Masse an Autos und natürlich die Selbstverständlichkeit, mit der man so parkt wie man will, auch wenn dann alte Leute oder Kinder darunter leiden. Gedankenlosigkeit.

Diese kleine Ecke hat mich jetzt schon Jahre gekostet. Es soll auch noch mehr passieren:

  • 2 Fahrradbügel auf der Seite der Medusastraße fallen weg, weil dort die einzige Ecke ist, wo Fußgänger:innen, Rollatoren, Rollstuhlfahrende die Straße überqueren können. Man kann nur hoffen, dass es dann nicht gleich als Parklücke missbraucht wird. Es verblieben dann aber noch 4 weitere Fahrradbügel
    • Bisher wird dort eigentlich nie ein Fahrrad abgestellt. Besser Bügel dort, wo sie fehlen, wie vor dem REWE!

Das ganze Kleinklein mein Versuch zumindest ein wenig zu verbessern. Es ist ja auch die letzten Jahre zu wenig passiert, selbst im Kleinen. Da steckt vieles in der Warteschlange oder wartet auf Lösung!

Das wird natürlich die Kernprobleme von Gaarden nicht lösen. Aber ich glaube, wenn es hier und da Erleichterungen für benachteiligte Verkehrsteilnehmende gibt, werden die auch etwas besser in Gaarden vorankommen und mehr Fußverkehr erlaubt es dann erst wieder mehr uns selbstbewusster zu fordern. Auch wenn mir da auch immer der Spruch in den Sinn kommt „und mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ und man denkt doch: Und für die paar Poller hast du dich jetzt engagiert? Es wäre schön zu hören, falls irgend wer die Verbesserung bemerkt. Dann gerne Rückmeldung geben über dieses Blog!

Neuer Kanal des Projektes „Gaarden Autofrei“

Letztes Jahr der 1. Kieler Parklet Tag. Jetzt soll es weiter gehen. Als Begegnungskanal für das Projekt „Gaarden Autofrei“ wurde #gaardenautofrei:matrix.org eingerichtet. Matrix/Element (Open Source) ist auch als App verfügbar und der Kanal ist auch von anderen Element-Servern aus erreichbar! Insbesondere die Verbesserung des Fahrrad- und Fußverkehrs soll 2021 im Mittelpunkt stehen!

Auch lesen: Das steckt hinter dem neuen Messenger

#GaardenAutofrei unterstützt #KiellinieAutofrei ! #KielAutofrei

Bild
Klimameile an der Kiellinie 2019

Zu der Diskussion um eine autofreie Kiellinie erklärt das Projekt „Gaarden Autofrei“:

Selbstverständlich sollte die zentrale Flaniermeile der Kiellinie autofrei sein. Was auch sonst? Wir wünschen uns fast überall eine autofreie Stadt, insbesondere dort wo wir wohnen und uns erholen!

Viel zu lange wurde die Kiellinie als Stiefkind betrachtet. Sitzbänke wurden jenseits der Autostraße auf die anderen Straßenseite verfrachtet und der Aufenthalt dort war alles andere als ein Genuss! Trotz allem wurde und wird sie von vielen Freizeitaktiven gerne genutzt. Aber lieber wäre es laut Umfrage 90% der Kieler:innen, wenn die Aufenthaltsqualität besser wäre. Also was hält uns davon ab?

Und wenn wir dort anfangen, machen wir bitte nicht bei Wohnquartieren wie in Gaarden eine Ausnahme. Die 16.000 Einwohner:innen warten ebenfalls auf eine Erleichterung!

#JanesWalk in Gaarden am 24.10 – Politischer Janes’s Walk

Treffpunkt 11 Uhr am Tor der Räucherei

Es gibt die Möglichkeit zur Diskussion. Weg wird wohl über den Park zum Brook führen und den Ostring und dann in der Bambule enden, wenn noch jemand über bleibt. Als gemeinsamer Ausklang.

Vermute mal die Temperatur wird nicht mehr gut genug sein für den Biergarten.

FB Termin

Geschwindigkeitsmessung und Verkehrssituation in der Kaiserstraße

Ich dokumentiere hier eine Email an den Ortsbeirat Gaarden, um die Erfahrung am „Kieler Parklet Tag“ nicht einfach zu vergessen, sondern eine weitergehende Diskussion anzustoßen:



Hallo

ich möchte den Ortsbeirat bitten die Stadt aufzufordern in der
Kaiserstraße Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen. Es sollte auch
Auskunft gegeben werden, wie oft 2019 Geschwindigkeitskontrollen
durchgeführt wurden. Natürlich wäre eine Rückmeldung über die Ergebnisse wünschenswert.

Begründung:

Mein subjektiver Eindruck ist, dass die 30 in dieser Straße oft
überschritten wird. Die Stadt Kiel hat mir bisher keine Antwort darauf
gegeben, wie oft 2019 in Gaarden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt wurden. Vielleicht gibt sie dem Ortsbeirat Gaarden Auskunft? Die Polizei teilte mit, dass lediglich zwei Geschwindigkeitskontrollen 2019 in Gaarden stattfanden.

Weitergehend:

Darüber hinaus nutzen viele Autofahrer:innen die Strecke zwischen
Helmholtzstraße und Stoschstraße, um sich 1-2 Ampeln zu sparen. Wir
haben am 18. September am „Kieler Parklet Tag“ ausprobiert, wie es ist,
wenn die Kreuzung Kaiserstraße und Medusastraße zum Teil für den verkehr gesperrt würde. Nur Anwohner:innen konnten bis zur Kreuzung
hereinfahren. Wie sich bemerkbar machte, gibt es kaum Verkehr der
Anwohner:innen.

Ich habe weder bemerkt noch bisher gehört, dass es an diesem Freitag in
Gaarden zu einem Verkehrschaos gekommen ist. Ein Teil der Kreuzung hatte auch ein Halteverbot, wodurch die Straße in der ganzen Breite genutzt werden konnte.

Die Kreuzungssperrung hatte für Autos einige Nachteile, aber für Viele,
insbesondere Kinder einige Vorteile. Ein Nachbarjunge sagte mir, das
wäre die schönste Party seines Lebens gewesen. Die Gestaltung an dem Tag könnte man sicher nicht 1:1 als Lösung übertragen, aber es könnte als Beispiel und eine Anregung bieten für Verkehrslösungen für Gaarden.

Das Argument, das dann Parkplätze wegfallen und die Suchwege für das
Parken verlängert werden mögen zutreffen, allerdings bieten solche
Lösungen neben wenigen Nachteilen auch viele Vorteile. Ich sehe vor
allem diese Vorteile:

– Freiraum zum spielen oder Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen

– Sicherere und attraktivere Gehwege insbesondere für Kinder,
Gehbehinderte, Ältere

– Solange die Straßen auch nahezu unbefahrbar für Räder sind, weichen
diese auf die Gehwege aus, wo es zu Konflikten kommt. Auch die neuen
Elektroroller, die zunehmend in der Mitte der Gehweg abgestellt werden,
verengen seit einige Monaten die Wege weiter.

Gibt es in Gaarden zu wenige Parkplätze? Ja! Aber die Ursache sind nicht
die zu breiten Gehwege oder Spielplätze, sondern das in
Schleswig-Holstein bis 2019 jedes Jahr einen Zuwachs an zugelassenen PKW erlebt hat. Der Platz in unseren Städten ist aber begrenzt. Wir sollten darüber nachdenken Platz neu zu verteilen und nicht mehr den größten Raum dem Auto zu überlassen. Soviel ich gehört habe, sollt auch ein Parkraumkonzept für Gaarden erstellt werden? Vielleicht gibt es da einen Zwischenstand und es bietet sich die Gelegenheit das Thema breiter zu diskutieren. Mein Eindruck der letzten Jahre ist zumindest, dass die Situation in Gaarden nicht besser, sondern schlechter wurde. Und das die aktuelle Situation mehr und mehr untragbar ist. Vielleicht kann man auch temporär begrenzte Verkehrsexperimente durchführen und diese dann auswerten?

Gruß

Thilo Pfennig

So war der #KielerParkletTag 2020

Am 1. Kieler Parklet Tag in Gaarden
Kurzes Video vom 18.9.2020 von Thilo Pfennig

Wir sind zu 90% zufrieden mit dem 1. Kieler Parklet Tag. Im Grunde hatten wir mehrere Ziele:

  1. Zu testen, ob es möglich ist eine Kreuzungssperrung in Kiel durchzuführen und welche Probleme und Widerstände es dabei gibt (Wir können das auch grob dokumentieren). Wir wollten damit auch ein muster etablieren für ähnliche Aktionen in Zukunft. Damit man weiß, welche Anforderungen und welchen Aufwand und Kostenrisiken es gibt.
  2. Das es an dem Parking Day dann eben wirklich gelingt, dass die Kreuzung gesperrt wird als politische Meinungsäußerung und als Protest gegen die Autokultur.
  3. Das Menschen die Kreuzung bevölkern, sowohl geplant als auch spontan, um zu erfahren, wie es sich anfühlt ohne Autos, die Stille usw.
  4. Das Gespräche und Nutzungen entstehen
  5. Workshops und geleitete Diskussionen – Dieser Punkt konnte nicht umgesetzt werden aus Personalmangel bzw. mangelnde Bereitschaft Workshops anzubieten. Ich denke das wäre möglich gewesen.
  6. ggf. Live-Musik (hat auch nicht stattgefunden)

Die meisten Autos waren dann auch nicht innerhalb der Absperrzone. Ein Autofahrer fragte mich am Anfang, ob er sein Auto noch rausfahren solle, was ich bejahte. Einige Menschen hatten Angst, dass es jetzt so bleiben würde. Ein Teil der Absperrungen wurde nicht genutzt und war damit unnötig.

Da eine Autospur frei blieb zum Abbiegen aus einer Einbahnstraße wurde der Weg zu einem Imbiss blockiert durch die Autoabsperrungen auch für die Fußgänger:innen. Da wäre ggf. wünschenswert eine Lücke für Fußwege zu haben.

Zum Konzept des Tages gehörte die Erfahrungen aufzugreifen, wonach Menschen gerne die Bestuhlung selber entscheiden und zurechtrücken und sich damit wohler fühlen. S.a. „Have a Seat: Moveable chairs or benches?

Somit war dies auch ein soziales Experiment, wie sich denn das Sitzen mit der Zeit organisieren würde. Zunächst hatten wir alle Stühle nur zugeklappt auf dem Boden und klappten sie erst mit der Zeit auf und stellten sie zufällig auf der Kreuzung auf.

Manche nahmen dann auch „ihren Stuhl“ und bewegten diesen mit wechselnden Interessen an verschiedene Orte. Mal an einem Tisch und mal eher freier und dort hin, wo ihre Freunde saßen zB..

Die Menschen, die den Platz bevölkerten haben den Eindruck hinterlassen, dass sie sich wohl fühlten. Ich rechne das zu einem großen Teil diesem geplanten Chaos zu, in dem sich die Situation selber entwickelt und die Menschen selber die Abstände entscheiden können. Wir konnten so auch die aktuellen Hygienebestimmung und Abstände besser kontrollieren als wenn Menschen zusammen stehen und herum laufen.

Von der Uhrzeit her stelle sich heraus, dass erst ab 15 Uhr Kinder verstärkt auf die Straße kamen. Ein Nachbarsjunge sagte mir: „Das ist die tollste Party, die ich je erlebt habe!“.

Kinder tanzten teilweise zur Musik und begannen Ballspiele, die nur möglich sind ohne Verkehr und ohne parkende Autos.

Leider begrenzte der Aufbau der Absperrungen auch das Ziel, da zuerst durch die Stadt sogar ein Teil des Fußwegs abgesperrt war und teilweise auch durch Kundgebungsteilnehmer:innen und Aktionen der Fußgängerüberweg blockiert wurde und diese um uns herum einen großen Bogen machten. Leider gelang es nicht, diesen Zielkonflikt aufzulösen. Bei einer ähnlichen Aktion müsste man diese Effekte voraus denken und ggf. Wege für querende Einwohner:innen zeichnen.

Aber genau deshalb haben wir dieses Experiment gemacht: Um Erfahrungen zu sammeln: Man kann viel diskutieren, aber ohne Ausprobieren bleibt alles Theorie. Und es zeigt auch: Eine echte Änderung der Verkehrssituation, käme erst durch einen Teilumbau der Straße zustande. ZB, wenn es keine Begrenzungen des entstandenen Platzes gäbe und Fußgänger:innen in jede Richtung passieren könnten. Vielleicht ginge das auch bereits durch Poller, wie sie bei Popup-Bikelanes eingesetzt werden?

Das Thema der Jubiläen der beiden Parklets (1 und 2 Jahre kam etwas zu kurz. Eines der Parklets hat aktuell auch das Problem, dass es dauerhaft von Junkies bevölkert und vermüllt wird und daher nicht mehr den Nutzen erfüllt, den es seit 2018 erfüllte und viele Menschen es nicht mehr nutzen wollen. In der Nachbarschaft gibt es dazu unterschiedliche Meinungen und seitens der Stadt Kiel gibt es eher ein hin- und her verweisen der Zuständigkeiten. Das für dazu, dass im Grunde ein größeres Problem bei den Parklets privatisiert wird und damit den Verantwortlichen/Initiator:innen überlassen bleibt mit dem Drogenhandel und Drogenkonsum klar zu kommen. Meine Haltung dazu ist, dass man sichern sollte, dass ein Parklet für alle nutzbar bleibt. Es ist in Ordnung, wenn Parklets bevorzugt von einigen benutzt werden und auch besonders von Obdachlosen, weil sie eben kein Zuhause haben. Aber es muss dann auch so sein, dass es bei Übernachtungen irgend wann morgens auch geräumt wird und sauber gemacht wird. Und nicht alles so hinterlassen wird und Matratzen bis zum nachmittag liegen bleiben. Das Politik und Einwohner:innen sich uneinig sind oder nicht in der Lage sind einen verantwortlichen Konsens zu finden, den man gemeinsam umsetzt fördert den Missbrauch von Parklets. Freie Ressourcen brauche klare Grenzen, die am besten freiwillig eingehalten werden. Die Parklets befinden sich in einer Grauzone zwischen privat und öffentlich. Und es ist wie immer: Diese gewollten Grauzonen werden von Menschen ausgenutzt. Sei es, um es für sich selbst zu nutzen, Müll zu entsorgen, Lärm zu machen, Drogen zu konsumieren, whatever.

Jedes neue Werkzeug hat Probleme, das war nicht anders zu erwarten. Es wäre wichtig, das Städte eine klare Haltung zu Parklets. In den USA sind diese nach meinem Eindruck durchweg positiv, an manchen Stellen wird gesagt es werden zu viele, wie in der Ursprungsstadt San Fancisco, aber die Städte fördern diese Parklets, gerade in Corona-Zeiten und fordern, wie Chicago, die Betreiber:innen dazu auf, ihre Parklets winterfest zu machen, damit das Infektionsrisiko durch Außengastronomie sinkt.

In der Stadt Kiel gibt es da eher viele Bedenken und Widerstände innerhalb der Verwaltung. Vielleicht auch das Not Invented Here Syndrom?

Ich denke auch, dass Veränderungen weniger kreativ und risikobereit angegangen werden von Ämtern wie dem Ordnungsamt, Tiefbauamt oder der Stadtgestaltung. Weil es nicht deren Aufgabe ist. Dort gibt es viele Gesetze und Verordnungen die eingehalten werden müssen und jedes Problem muss in eine Schublade passen, damit es gelöst werden kann. Das ist deren Kompetenz. Ihre Aufgabe ist nicht, Stadt oder das Wohlbefinden zu verbessern . Wobei Letzteres eigentlich die zentrale Anforderung an Politik wäre. Es scheint mir da noch an Gegengewichten zu fehlen, die sich für bessere Lösungen als die bestehenden einsetzen.

In Gaarden ist es nicht ungefährlich sich im Verkehr zu bewegen. Aber solange es die Autos betrift wird nicht viel eingegriffen. Vieles wird toleriert. Erst bei sogenannten Sondernutzungen, die das bestehende Muster und Gewohnheiten ändern, entstehen Bedenken. Insofern wirkt die Verwaltung strukturkonservativ und schützt damit die Machtposition des Autos. Es kann auch sein, dass die handelnden Personen selber ganz anders denken, aber teilweise sind ihnen eben aufgrund der bestehenden Verordnungen die Hände gebunden. Vieles ist denkbar, aber gar nicht morgen, in ferner Zukunft vielleicht.

Da sehe ich auch unsere Rolle als Verkehrsaktivist:innen und Bürger:innen: Das wir mit einer gewissen Naivität und Unwissenheit Forderungen stellen, die richtig sind, ohne Rücksicht auf sämtliche Verordnungen. Das war und ist zB die Stärke von Fridays for Future! Einfach das Richtige fordern und nicht sagen: „Es gibt kein Tempolimit!“ Sondern „Wir WOLLEN ein Tempolimit!“ Wenn Ziele und Forderungen ernst genommen werden kann man sehr viel bewegen und auch Verordnungen und Gesetze sind dann umsetzbar und auch Finanzen sind neu verteilbar. Wenn wir darauf warten, dass aus der Verwaltung heraus Druck und Bewegung entsteht, werden wir lange warten können. Und gerade weil alles lange dauert, braucht es Ungeduldige, die ständig mehr wollen als das, was genehmigt und gewollt wird!

%d Bloggern gefällt das: