Beteiligung an Veranstaltungsreihe ab Juni zum #Matrosenaufstand / #Räterepublik in Kiel

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Marinesoldaten der S.M.S Coeln ca. 1914 (und ein Plüschwauzi), ganz rechts Reinhard Pfennig, Großvater des Autoren Thilo Pfennig

Seit einigen Wochen laufen (relativ kurzfristig) die Vorbereitung einer Ausstellungsreihe, an der sich auch unser Institut beteiligt. Motivation war die Befürchtung, dass einige Aspekte der Revolution durch die Stadt Kiel und/oder die SPD in Kiel außer acht gelassen werden. Die Geschichtsforschung hat inzwischen ja vieles aufgedeckt, was die Revolution angeht. Aber wenn man sich umhört, wissen viele die in Kiel wohnen nicht, dass es einen Matrosenaufstand gab, oder was eine Räterepublik ist oder was die Matrosen damals wollten.

Wir wollen mit der Reihe „Call Me Räterepublik“ das Wissen darüber erweitern und es gleichzeitig mit einer künstlerischen Behandlung aufgreifen und versuchen einen Bezug zu heute herzustellen. Was bedeutet das, was 1918 geschah für uns heute? War es nur eine kurze Episode, die nur in den Extremen des Ersten Weltkriegs eine Bedeutung hatte? Was ist damals falsch gelaufen? Ist die Demokratie, die wir heute leben der Weisheit letzter Schluss? Fragen zu stellen ist der Anfang jeder Erkenntnis. Und oft finden wir neue Antworten, wenn wir auf neue Fakten stoßen oder in Abstand von Jahren die gleichen Fragen stellen.

Die Vernissage ist am 7. Juni um 19 Uhr.

Am 9. Juni folgen zwei Vorträge hintereinander von Klaus Kuhl (mit Ausschnitten aus einem neuen Film) und Helge Döhring. Es könnte sich also mal lohnen, nach Kiel zu kommen!

Am 15. Juni wird es eine Dialogische Lesung geben. Bitte schaut auf https://raterepublik.wordpress.com/ für weitere und aktuelle Infos. Vielen Dank an K34/ONspace und Fire & Flames für die bisherige Zusammenarbeit!

 

Und vielen Dank an Gu fürs Design des Plakates!

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Veröffentlicht von Thilo

Kieler, auf Westufer aufgewachsen, seit 2000 Gaardener.

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